Vereinsstatuten & Association Statutes
The principles, governance structure and charitable mission of The Mama Vida Club – Ganzheitliche Unterstützung für Mütter.
§ 1 Name, Sitz und Tätigkeitsbereich
(1) Der Verein trägt den Namen „The Mama Vida Club – Ganzheitliche Unterstützung für Mütter“ .
(2) Der Verein hat seinen Sitz in Wien. Seine Tätigkeit erstreckt sich auf ganz Österreich, mit operativem Schwerpunkt in Wien.
(3) Die Errichtung von Zweigvereinen ist zulässig.
(4) Das Vereinsjahr entspricht dem Kalenderjahr.
§ 2 Zweck des Vereins
(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne der §§ 34–47 BAO. Seine Tätigkeit ist nicht auf Gewinn gerichtet.
(2) Zweck des Vereins ist die ganzheitliche Unterstützung von Müttern und Personen in elterlichen oder betreuenden Rollen, unabhängig von Herkunft, Geschlecht, sexueller Orientierung, Familienkonstellation oder Aufenthaltsstatus.
Der Verein richtet sich insbesondere an:
- Mütter während Schwangerschaft, Wochenbett und früher Elternschaft;
- migrantische Mütter;
- alleinerziehende Mütter;
- Mütter in sozial oder wirtschaftlich belastenden Lebenssituationen;
- Betreuungspersonen wie Väter in Fürsorgefunktion, Großeltern, LGBTQ+ Eltern und nicht-binäre Betreuungspersonen.
(3) Der Verein fördert das körperliche, emotionale, psychosoziale und kulturelle Wohlbefinden von Müttern und Familien durch niederschwellige, präventive und integrative Angebote, insbesondere:
- Programme zur Förderung mentaler Gesundheit und Resilienz;
- Bewegungs-, Gesundheits- und Präventionsprogramme;
- psychosoziale Beratung und Empowerment;
- Bildungs-, Austausch- und Gemeinschaftsprogramme;
- Maßnahmen zur sozialen und kulturellen Integration;
- Unterstützung migrantischer Mütter beim Zugang zu Ressourcen und Gesundheitsangeboten.
(4) Der Verein setzt sich für Nachhaltigkeit ein und fördert ökologisch bewusstes Handeln, Wiederverwendung, Kreislaufwirtschaft und ressourcenschonende Familienkultur.
(5) Ergänzende Aktivitäten für Kinder sind zulässig, sofern sie mit dem Vereinszweck vereinbar sind und unter Aufsicht einer Mutter, gesetzlichen Vertretung oder Betreuungsperson stattfinden.
(6) Überschüsse dürfen ausschließlich für die in den Statuten festgelegten gemeinnützigen und mildtätigen Zwecke verwendet werden. Eine Gewinnausschüttung an Mitglieder ist ausgeschlossen.
§ 3 Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks
(1) Der Vereinszweck wird durch ideelle und materielle Mittel verwirklicht.
Ideelle Mittel
- Bildungs-, Informations- und Bewegungsprogramme wie Workshops, Kurse, Seminare, Trainings und kreative Formate zu mentaler Gesundheit, Resilienz, Körperarbeit, Selbstfürsorge und Empowerment;
- Peer-Support, Mentoringprogramme, Austauschkreise, Gemeinschaftsformate und niederschwellige Unterstützung;
- psychosoziale Begleitung, Prävention, Orientierung im Gesundheitssystem und integrative Angebote;
- Förderung nachhaltiger Familienpraktiken, Kreislaufwirtschaft, Second-Hand-Aktivitäten und ressourcenschonender Familientraditionen;
- kulturelle und kreative Veranstaltungen einschließlich Tanz, Kunst, Musik und interkultureller Programme;
- digitale Formate wie Online-Workshops, Informationsvideos, Eltern-Guides und Mentoring;
- Kooperationen mit Organisationen ähnlicher Zielsetzung im In- und Ausland;
- Aufbau und Betrieb eines Community Centers als sicherer, inklusiver Ort;
- kindgerechte kreative, naturbezogene, bewegungs- und präventionsorientierte Aktivitäten unter Aufsicht einer obsorgeberechtigten Person;
- Vereinsaktivitäten in Innenräumen und im öffentlichen Raum, einschließlich Parks.
Materielle Mittel
- Mitgliedsbeiträge;
- Spenden und Sponsoring;
- öffentliche Förderungen und EU-Projekte;
- Einnahmen aus Veranstaltungen, Kursen und Projekten;
- Kooperationen und projektbezogene Vereinbarungen;
- sozialverträglicher Verkauf im Rahmen des Vereinszwecks;
- sonstige Zuwendungen.
§ 3a Gemeinnützigkeit gemäß §§ 34–47 BAO
(1) Die Tätigkeit des Vereins erfolgt ausschließlich und unmittelbar zur Förderung gemeinnütziger und mildtätiger Zwecke.
(2) Vereinsmittel dürfen nur für die in den Statuten festgelegten Zwecke verwendet werden. Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile oder sonstigen Zuwendungen.
(3) Zufallsgewinne, Gewinne und Überschüsse werden ausschließlich zur Verwirklichung des Vereinszwecks verwendet.
(4) Tätigkeiten, die nicht den begünstigten Zwecken dienen, sind untergeordnet und dürfen zehn Prozent der Gesamtmittel des Vereins nicht überschreiten.
(5) Keine Person darf durch zweckfremde Ausgaben oder unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
(6) Der Verein kann sich gemäß § 40 BAO Erfüllungsgehilfen bedienen oder selbst als Erfüllungsgehilfe tätig werden.
(7) Der Verein darf Mittel an andere gemeinnützige Organisationen mit ähnlichen Zielen weitergeben.
(8) Wirtschaftliche Tätigkeiten erfolgen nur in jenem Umfang, der zur Erreichung des Vereinszwecks unvermeidbar ist.
§ 4 Arten der Mitgliedschaft
(1) Mitglied kann jede natürliche Person ab dem vollendeten 18. Lebensjahr sowie jede juristische Person werden, die die Ziele des Vereins unterstützt.
Ordentliche Mitglieder
Natürliche Personen in mütterlichen oder betreuenden Rollen, insbesondere Mütter, Schwangere, Frauen in früher Elternschaft, Alleinerziehende, migrantische Mütter sowie Väter und andere Betreuungspersonen.
Ordentliche Mitglieder verfügen über Stimmrecht in der Generalversammlung sowie über aktives und passives Wahlrecht.
Fördermitglieder
Natürliche oder juristische Personen, die den Verein finanziell oder ideell unterstützen, ohne aktiv am Vereinsleben teilzunehmen. Sie haben kein Stimmrecht.
Kooperationsmitglieder
Organisationen, soziale Initiativen, Unternehmen und Selbstständige, die projektbezogen mit dem Verein zusammenarbeiten oder Leistungen für Mitglieder anbieten. Sie haben kein Stimmrecht.
Ehrenmitglieder
Personen, die sich in besonderer Weise um den Verein verdient gemacht haben. Die Ernennung erfolgt durch die Generalversammlung. Ein Stimmrecht besteht nur, wenn dies ausdrücklich beschlossen wird.
(3) Gründungsmitglieder sind jene Personen, die bei der Konstituierung des Vereins anwesend waren.
§ 5 Erwerb und Beendigung der Mitgliedschaft
Aufnahme
Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen abgelehnt werden. Ehrenmitglieder werden von der Generalversammlung ernannt.
Beendigung
Die Mitgliedschaft endet durch:
- Tod oder Verlust der Rechtspersönlichkeit;
- freiwilligen schriftlichen Austritt, der jederzeit möglich ist;
- Streichung, insbesondere bei Rückstand mit vier Mitgliedsbeiträgen trotz zweier schriftlicher Mahnungen;
- Ausschluss wegen schwerwiegender Verstöße gegen die Statuten, vereinsschädigenden Verhaltens oder wiederholter Missachtung der Vereinswerte.
Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Das betroffene Mitglied kann innerhalb von vier Wochen schriftlich Berufung an die Generalversammlung erheben. Bis zur Entscheidung ruht die Mitgliedschaft.
§ 6 Rechte und Pflichten der Mitglieder
Mitglieder sind berechtigt, an den Angeboten und Aktivitäten des Vereins teilzunehmen. Für bestimmte Veranstaltungen kann ein sozialverträglicher Kostenbeitrag erhoben werden.
Mitglieder verpflichten sich, die Ziele des Vereins zu unterstützen und die Statuten sowie die Beschlüsse der Vereinsorgane zu respektieren.
Mitglieder haben Anspruch auf regelmäßige Information über Aktivitäten, Projekte und die finanzielle Entwicklung des Vereins.
Nur ordentliche Mitglieder verfügen über Stimmrecht sowie aktives und passives Wahlrecht.
Ein ordentliches Mitglied kann sein Stimmrecht mittels schriftlicher Vollmacht übertragen. Ein Mitglied darf höchstens zwei weitere Mitglieder vertreten.
§ 7 Organe des Vereins
Die Organe des Vereins sind:
- die Generalversammlung;
- der Vorstand;
- die Rechnungsprüfer:innen;
- die Schlichtungseinrichtung.
§ 8 Generalversammlung
(1) Die Generalversammlung ist das oberste Organ des Vereins.
(2) Eine ordentliche Generalversammlung findet mindestens einmal jährlich statt.
(3) Eine außerordentliche Generalversammlung findet statt, wenn der Vorstand dies beschließt, mindestens zehn Prozent der ordentlichen Mitglieder dies schriftlich verlangen oder die Rechnungsprüfer:innen dies beantragen.
(4) Die Einladung erfolgt schriftlich, einschließlich per E-Mail, mindestens vier Wochen im Voraus unter Bekanntgabe der Tagesordnung.
(5) Den Vorsitz führt die Obfrau, bei Verhinderung ihre Stellvertretung. Ist auch diese verhindert, übernimmt ein von den anwesenden Vorstandsmitgliedern bestimmtes volljähriges Vorstandsmitglied.
(6) Die Generalversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens zehn Prozent der ordentlichen Mitglieder anwesend oder vertreten sind.
(7) Wird das Quorum nicht erreicht, ist innerhalb von vier Wochen eine zweite Generalversammlung einzuberufen. Diese ist unabhängig von der Anzahl der anwesenden oder vertretenen Mitglieder beschlussfähig. Darauf ist in der Einladung ausdrücklich hinzuweisen.
(8) Die Generalversammlung kann physisch, virtuell oder hybrid stattfinden, sofern Identität, Teilnahme und Stimmabgabe technisch gewährleistet sind.
Alle Mitglieder dürfen teilnehmen und sich einbringen. Nur ordentliche Mitglieder haben Stimmrecht.
Beschlüsse werden grundsätzlich mit einfacher Mehrheit der gültig abgegebenen Stimmen gefasst.
Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung erfordern eine Zweidrittelmehrheit, soweit diese Statuten nichts Abweichendes vorsehen.
Beschlüsse können nur zu ordnungsgemäß angekündigten Tagesordnungspunkten gefasst werden.
§ 9 Aufgaben der Generalversammlung
Die Generalversammlung entscheidet insbesondere über:
- Entgegennahme des Tätigkeitsberichts, Budgets und Jahresabschlusses;
- Entlastung des Vorstands;
- Wahl und Abwahl der Vorstandsmitglieder;
- Wahl und Abwahl der Rechnungsprüfer:innen;
- Festlegung der Mitgliedsbeiträge;
- Verleihung und Aberkennung von Ehrenmitgliedschaften;
- Änderung der Statuten;
- freiwillige Auflösung des Vereins;
- Berufungen gegen den Ausschluss von Mitgliedern;
- grundlegende Entscheidungen über langfristige Vereinsprojekte.
§ 10 Vorstand
(1) Der Vorstand besteht aus mindestens drei verpflichtenden Funktionen:
- Obfrau;
- Kassierin;
- Schriftführerin.
(2) Für einzelne Funktionen können bei Bedarf Stellvertretungen bestellt werden. Diese sind optional und nicht zwingend Mitglieder des Vorstands.
(3) Die Amtszeit beträgt vier Jahre. Eine Wiederwahl ist unbeschränkt zulässig.
(4) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Entscheidungen werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Obfrau.
(5) Vorstandsmitglieder haften dem Verein gegenüber nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.
(6) Interessenkonflikte sind unverzüglich offenzulegen. Das betroffene Mitglied ist von Beratung und Beschlussfassung ausgeschlossen.
(7) Die Vorstandstätigkeit erfolgt grundsätzlich ehrenamtlich. Für projektbezogene oder fachliche Leistungen kann eine angemessene Vergütung gewährt werden, sofern:
- ein schriftlicher Vertrag besteht;
- der Vorstand ohne Mitwirkung der betroffenen Person zustimmt;
- die Leistung sachlich begründet, marktüblich und im Vereinsinteresse ist;
- ein schriftlicher Leistungsnachweis vorliegt.
(9) Weitere Zeichnungs-, Handlungs- oder Verfügungsbefugnisse können durch schriftlich dokumentierten Vorstandsbeschluss übertragen werden.
(10) Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, kann der Vorstand vorläufig eine Ersatzperson kooptieren. Diese Bestellung ist bei der nächsten Generalversammlung zu bestätigen.
§ 11 Die Obfrau-Gründerin
(1) Die Obfrau ist für die strategische Leitung, die Wahrung der Vereinsmission und die Vertretung des Vereins nach außen verantwortlich. Sie führt die laufenden Geschäfte im Einklang mit den Statuten und den Beschlüssen der zuständigen Vereinsorgane.
(2) Die Obfrau wird auf unbestimmte Zeit eingesetzt. Diese Regelung dient der Kontinuität, Stabilität und werteorientierten Ausrichtung des Vereins.
(3) Eine Abberufung ist nur aus wichtigem Grund zulässig und erfordert eine Mehrheit von drei Vierteln der gültig abgegebenen Stimmen in der Generalversammlung.
(4) Ein wichtiger Grund liegt insbesondere bei grober Verletzung statutarischer Pflichten, erheblicher Schädigung der Interessen oder des Ansehens des Vereins oder dauerhafter Unfähigkeit zur ordnungsgemäßen Funktionsausübung vor.
(5) Die Obfrau ist der Generalversammlung rechenschaftspflichtig und unterliegt unabhängig von ihrer Amtsdauer denselben Transparenz-, Kontroll- und Berichtspflichten wie die übrigen Vorstandsmitglieder.
§ 12 Rechnungsprüfer:innen
Zwei Rechnungsprüfer:innen werden von der Generalversammlung für zwei Jahre gewählt. Eine Wiederwahl ist zulässig.
Sie dürfen keinem Vereinsorgan angehören, dessen Tätigkeit sie prüfen, und müssen unabhängig sowie frei von wirtschaftlichen oder persönlichen Interessenkonflikten sein.
Zu ihren Aufgaben gehören insbesondere:
- laufende Kontrolle der Buchhaltung;
- Prüfung der Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung;
- Prüfung der statutengemäßen und sachgerechten Mittelverwendung;
- Feststellung von Mängeln in der Finanzgebarung.
Sie berichten der Generalversammlung mindestens einmal jährlich schriftlich oder mündlich. Eine Mitgliedschaft im Verein ist nicht erforderlich.
§ 13 Schlichtungseinrichtung
Zur Beilegung von Streitigkeiten aus dem Vereinsverhältnis wird eine vereinsinterne Schlichtungseinrichtung im Sinne des Vereinsgesetzes 2002 eingerichtet. Sie ist kein Schiedsgericht gemäß §§ 577 ff ZPO.
Die Schlichtungseinrichtung besteht aus drei Personen:
- Jede Streitpartei benennt eine Person.
- Die beiden benannten Personen wählen gemeinsam eine dritte, neutrale Person als Vorsitz.
Die Mitglieder müssen nicht Vereinsmitglieder sein, müssen jedoch unabhängig und frei von Interessenkonflikten sein.
Die Schlichtungseinrichtung hört beide Parteien an und entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Ihre Entscheidung ist vereinsintern endgültig.
§ 14 Auflösung des Vereins
Die freiwillige Auflösung kann nur in einer ordentlichen oder außerordentlichen Generalversammlung beschlossen werden, wenn dieser Punkt ausdrücklich in der Einladung angekündigt wurde.
Für den Beschluss ist die Anwesenheit oder Vertretung von mindestens der Hälfte der stimmberechtigten ordentlichen Mitglieder erforderlich.
Der Auflösungsbeschluss erfordert eine Zweidrittelmehrheit der gültig abgegebenen Stimmen der anwesenden ordentlichen Mitglieder.
Die Durchführung der Auflösung obliegt dem Vorstand, insbesondere hinsichtlich Vermögensverwertung, Behördenmeldungen und Abwicklung laufender Verpflichtungen.
Verbleibendes Vermögen ist nach Begleichung sämtlicher Verbindlichkeiten einer gemeinnützigen oder mildtätigen Organisation mit ähnlicher Zielsetzung zu übertragen, die es ausschließlich für begünstigte Zwecke im Sinne der §§ 34–47 BAO verwendet.
§ 15 Mama Vida Community Center
Der Verein beabsichtigt langfristig, ein Community Center für Mütter, Betreuungspersonen und Familien in Wien aufzubauen oder zu betreiben.
Das Zentrum soll als sicherer, inklusiver und respektvoller Ort dienen für:
- Austausch und soziale Vernetzung;
- kreative und kulturelle Aktivitäten;
- Bewegungs-, Gesundheits- und Präventionsangebote;
- psychosoziale Unterstützung und Entlastung;
- Bildungs- und Empowermentprogramme.
Das Community Center orientiert sich insbesondere an den Werten Solidarität, Diversität, Nachhaltigkeit, Barrierearmut und gegenseitige Fürsorge.
Bis zur Errichtung eines eigenen Zentrums kann der Verein seine Angebote in temporär genutzten Räumen, Einrichtungen von Kooperationspartnern oder im öffentlichen Raum durchführen.
Das Community Center wird ausschließlich für Tätigkeiten verwendet, die dem gemeinnützigen und mildtätigen Vereinszweck entsprechen.
§ 1 Name, registered office and area of activity
(1) The association bears the name “The Mama Vida Club – Holistic Support for Mothers” .
(2) The association has its registered office in Vienna. Its activities extend throughout Austria, with an operational focus on Vienna.
(3) The establishment of branch associations is permitted.
(4) The association’s financial year corresponds to the calendar year.
§ 2 Purpose of the association
(1) The association exclusively and directly pursues charitable and benevolent purposes within the meaning of Sections 34–47 of the Austrian Federal Fiscal Code. Its activities are not profit-oriented.
(2) The purpose of the association is to provide holistic support to mothers and persons in parental or caregiving roles, irrespective of origin, gender, sexual orientation, family structure or residence status.
The association is particularly intended for:
- mothers during pregnancy, the postpartum period and early parenthood;
- migrant mothers;
- single mothers;
- mothers in socially or economically vulnerable situations;
- caregivers such as fathers in caregiving roles, grandparents, LGBTQ+ parents and non-binary caregivers.
(3) The association promotes the physical, emotional, psychosocial and cultural wellbeing of mothers and families through accessible, preventive and integrative services, including:
- mental-health and resilience programmes;
- movement, health and prevention programmes;
- psychosocial counselling and empowerment;
- education, exchange and community programmes;
- social and cultural integration measures;
- support for migrant mothers in accessing resources and health services.
(4) The association promotes sustainability, reuse, circular economy and resource-conscious family culture.
(5) Supplementary activities for children are permitted where compatible with the association’s purpose and conducted under the supervision of a mother, legal representative or caregiver.
(6) Any surplus funds may be used only for the charitable and benevolent purposes established in these statutes. Distribution of profits to members is prohibited.
§ 3 Means of achieving the association’s purpose
(1) The association’s purpose is achieved through non-material and material means.
Non-material means
- Educational, informational and movement programmes, including workshops, courses, seminars, training and creative formats on mental health, resilience, bodywork, self-care and empowerment;
- peer support, mentoring, exchange circles, community formats and accessible support services;
- psychosocial support, prevention, health-system orientation and integrative programmes;
- sustainable family practices, circular economy, second-hand activities and resource-conscious traditions;
- cultural and creative events involving dance, art, music and intercultural participation;
- online workshops, informational videos, parent guides and mentoring;
- cooperation with organisations pursuing similar objectives in Austria and abroad;
- establishment and operation of an inclusive community centre;
- child-friendly creative, nature, movement and prevention activities under parental supervision;
- nonprofit activities in indoor and public spaces, including parks.
Material means
- membership fees;
- donations and sponsorships;
- public funding and European Union projects;
- income from events, courses, services and projects;
- cooperation and project-related agreements;
- socially responsible sales within the association’s purpose;
- other contributions and benefits.
§ 3a Nonprofit status under Sections 34–47 BAO
The association operates exclusively and directly for charitable and benevolent purposes.
Association funds may be used only for the statutory purposes. Members receive no share of profits or other benefits.
Incidental income, profits and surpluses are used exclusively to achieve the association’s purpose.
Activities not directly serving the beneficiary purposes remain subordinate and may not exceed ten percent of the association’s total resources.
No person may be favoured through expenditures unrelated to the association’s purpose or disproportionately high remuneration.
The association may use agents or act as an agent itself in accordance with Section 40 BAO.
Funds may be transferred to other charitable organisations with similar objectives.
Economic activities are conducted only to the extent unavoidable for achieving the statutory purpose.
§ 4 Types of membership
Any natural person aged 18 or older, and any legal person supporting the association’s objectives, may become a member.
Ordinary members
Natural persons in maternal or caregiving roles, including mothers, pregnant women, women in early parenthood, single mothers, migrant mothers, fathers and other caregivers.
Ordinary members have voting rights in the General Assembly and active and passive electoral rights.
Supporting members
Natural or legal persons supporting the association financially or ideologically without active participation. They have no voting rights.
Cooperation members
Organisations, initiatives, companies and self-employed persons collaborating on projects or providing services for members. They have no voting rights.
Honorary members
Persons who have rendered special service to the association. Appointment is made by the General Assembly. Voting rights exist only where expressly granted.
Founding members are those present when the association was constituted.
§ 5 Admission and termination of membership
Admission
The Board decides on admission and may reject an application without providing reasons. Honorary members are appointed by the General Assembly.
Termination
Membership ends through:
- death or loss of legal personality;
- voluntary written withdrawal at any time;
- removal for arrears of four membership contributions despite two written reminders;
- exclusion for serious violation of the statutes, conduct harmful to the association or repeated disregard of its values.
The Board decides on exclusion. The member may appeal in writing to the General Assembly within four weeks. Membership is suspended until a decision is made.
§ 6 Rights and obligations of members
Members may participate in the association’s activities and services. A socially appropriate cost contribution may be charged for selected events.
Members undertake to support the association’s purposes and respect its statutes and the decisions of its bodies.
Members are entitled to regular information about activities, projects and financial development.
Only ordinary members have voting rights and active and passive electoral rights.
An ordinary member may transfer voting rights by written power of attorney. One member may represent a maximum of two additional members.
§ 7 Bodies of the association
- The General Assembly;
- The Board of Directors;
- The auditors;
- The conciliation body.
§ 8 General Assembly
The General Assembly is the supreme body of the association and meets at least once each year.
An extraordinary General Assembly is held where decided by the Board, requested in writing by at least ten percent of ordinary members or requested by the auditors.
Invitations are sent in writing, including by email, at least four weeks in advance and include the agenda.
The Chairwoman presides. If unavailable, her deputy presides. If both are unavailable, an adult Board member appointed by the Board members present presides.
A quorum exists when at least ten percent of ordinary members are present or represented.
If the quorum is not reached, a second meeting must be convened within four weeks. It may decide regardless of the number present, provided this is expressly stated in the invitation.
Meetings may be physical, virtual or hybrid, provided identity, participation and voting are technically secured.
All members may attend and contribute. Only ordinary members may vote.
Decisions are generally adopted by a simple majority of valid votes cast. Amendments to the statutes and voluntary dissolution require a two-thirds majority unless otherwise provided.
Valid decisions may be adopted only on properly announced agenda items.
§ 9 Duties of the General Assembly
The General Assembly decides in particular on:
- activity report, budget and annual accounts;
- discharge of the Board;
- election and removal of Board members;
- election and removal of auditors;
- setting membership fees;
- granting and revoking honorary membership;
- amendments to the statutes;
- voluntary dissolution;
- appeals concerning member exclusion;
- fundamental decisions on long-term projects.
§ 10 Board of Directors
The Board consists of at least the Chairwoman, Treasurer and Secretary.
Deputies may be appointed where required. They are optional and are not automatically Board members.
The Board’s term of office is four years. Re-election is permitted without limitation.
The Board has a quorum when at least half of its members are present. Decisions are made by simple majority. In the event of a tie, the Chairwoman has the deciding vote.
Board members are liable to the association only in cases of intent or gross negligence.
Conflicts of interest must be disclosed immediately. The affected person is excluded from deliberation and decision-making.
Board service is generally voluntary. Appropriate remuneration may be paid for project-related or professional services where a written contract exists, independent Board approval is obtained, the remuneration is market-appropriate and written evidence of performance is provided.
The Board may delegate signing, acting or disposal powers by written resolution.
Where a Board member leaves prematurely, the Board may co-opt a replacement, subject to confirmation by the next General Assembly.
§ 11 The Chairwoman-Founder
The Chairwoman is responsible for strategic leadership, safeguarding the association’s mission and representing the association externally.
The Chairwoman is appointed for an indefinite period to ensure continuity, stability and values-based direction.
Removal is permissible only for an important reason and requires a three-quarters majority of the valid votes cast at the General Assembly.
An important reason includes serious breach of statutory duties, substantial harm to the association’s interests or reputation, or permanent inability to perform the function properly.
The Chairwoman remains accountable to the General Assembly and is subject to the same transparency, control and reporting obligations as the other Board members.
§ 12 Auditors
Two auditors are elected by the General Assembly for a term of two years. Re-election is permitted.
They must be independent, may not belong to a body whose activity they audit and must have no economic or personal conflict of interest.
Their duties include:
- ongoing review of the accounting;
- examination of the regularity of the accounts;
- examination of the proper and statutory use of funds;
- identification of deficiencies in financial management.
They report to the General Assembly at least once a year. They do not need to be members of the association.
§ 13 Conciliation body
An internal conciliation body is established to resolve disputes arising from the association relationship. It is a conciliation body under the Austrian Associations Act 2002 and not an arbitral tribunal under Sections 577 et seq. of the Code of Civil Procedure.
Each party nominates one person. Those two persons jointly select a third, neutral chairperson.
Members of the body need not be association members but must be independent and free of conflicts of interest.
Both parties must be heard. The decision is made to the best of the body’s knowledge and conscience and is final within the association.
§ 14 Dissolution of the association
Voluntary dissolution may be decided only by an ordinary or extraordinary General Assembly where this agenda item was expressly announced.
At least half of the voting ordinary members must be present or represented.
Dissolution requires a two-thirds majority of the valid votes cast by the ordinary members present.
The Board is responsible for implementing the dissolution, including asset realisation, authority notifications and settlement of ongoing obligations.
Remaining assets, after settlement of liabilities, must be transferred to a charitable or benevolent organisation pursuing similar objectives and used exclusively for purposes within Sections 34–47 BAO.
§ 15 Mama Vida Community Center
The association intends, in the long term, to establish or operate a community centre for mothers, caregivers and families in Vienna.
The centre is intended as a safe, inclusive and respectful place for:
- exchange and social networking;
- creative and cultural activities;
- movement, health and prevention programmes;
- psychosocial support and relief;
- education and empowerment programmes.
The centre supports solidarity, diversity, sustainability, accessibility and mutual care.
Until a dedicated centre is established, activities may take place in temporary spaces, partner facilities or public places.
The centre may be used only for activities compatible with the association’s charitable and benevolent purposes.
Our statutes protect the mission, the community and the future of Mama Vida.
For questions about membership, association governance or the official statutes, please contact the association directly.
Contact the Association